Auf den Hund gekommen

Noch vor Sonnenaufgang habe ich noch im Dunkeln die Eremitage in Richtung Gargano verlassen. Die Fahrt durch die kurvenreiche Landschaft der Abruzzen bei Sonnenaufgang in Richtung Meer war herrlich, aber auch holprig. Bei einem kurzen Stopp zum Kaffee habe ich dann bemerkt, dass es die Bodenträger der zwei Schrankfächer durch die Rüttelei zerbröselt hat und die Böden nur noch teilweise auflagen. Der erste Versuch, neue und bessere Bodenträger bei einem Ferramentenshop zu beschaffen war fruchtlos. Nur grobe Winkel und Bolzen und wenig Verständnis für mein Problem. Aber was soll's. In Pescara gibt es ja einen Obi, quasi direkt an der Strecke, und dort die passenden Eckverbinder.
Links gut, rechts Brösel.


Und da ich vorsorglich war und meine Gruschelkiste mit vielen kleinen Schräubchen dabei habe,

sitzen die Böden jetzt alle fest und viel besser als zuvor:


Dann weiter zum Meer. Hier ist es:


Die Fahrt dorthin durch eine Geisterstadt:



 Am Strand war auch nicht viel los.






Irgendwie langweilig und kein Vergleich zu den wundervollen Hügeln und der Luft der Abruzzen.
Und wenn die frechen wilden Köter nicht gewesen wären, hätte ich die Nacht hier auch verbracht. Die hatten aber keinen Respekt vor mir. Doch das Zischen meiner afrikanischen Ziegenschwanzpeitsche war ihnen nicht geheuer und hat sie mir vom Leib gehalten. Mir selbst war aber viel weniger geheuer vor ihnen, denn sie schlichen sich immer wieder hinterrücks an mich heran.



Also weiter. Jetzt stehe ich am Boulevard einer hübschen kleinen Gemeinde und esse Linsensuppe aus dem Rewe in Bonn, die ich mit italienischer Wurst gepimpt habe.

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