Kurzes Update

So, der Medien-Upload scheint wieder zu funktionieren, und ich habe ausnahmsweise etwas Zeit, um euch ein kurzes Update zu geben. Seit Mai ist viel, sehr viel geschehen, ich halte mich aber kurz und werde versuchen, das alles komprimiert wiederzugeben.

Ursprünglich wollte ja ich von der Eifel nach Westfalen und dann nach Wales. Dann rief mich jedoch mein Bruder aus München an und hat mich sehr schnell davon überzeugt, mit ihm und seiner Familie in Kroatien segeln zu gehen. Ich bin gleich los und war noch vor ihnen an der Marina in Biograd na Moru.

Ich kannte die Inselwelt der Kornaten noch nicht, jetzt bin ich ein Fan. Gleich am ersten Tag brannte es ganz nah an unserem Übernachtungsplatz. Ist aber gut ausgegangen.



Diese Insel heisst "Große Schlampe". 

Vom Segeln zurück bin ich weiter die Magistrale hinab über Dubrovnik nach Montenegro gefahren.
Die Insel Korćula, von Dubrovnik aus gesehen.

Hier liegen eine Kirche und eine Moschee in einträchtiger Nachbarschaft.

Die Gegend um Herceg Novi in Montenegro

Übernachtung in einem alten Dorf mit Brunnen.

So schlängelt man sich die Magistrale entlang.

Ein paar einsame Tage in der Nähe von Novigrad.

Mit Autofähren habe ich dann die Inseln Pasman, Ugljan und Krk durchfahren.


Dann bin ich über Slowenien zurück nach Bayern, Schwaben, durch die Pfalz und wieder ins Rheinland gefahren.
Hier die Donauversinkung bei Immendingen.

Töchter in Bonn und Detmold und den Rest der Familie in und um Paderborn konnte ich jetzt auch sehen und dort gab es eine sehr große Überraschung für mich. Ich werde Opa.




Statt nach Wales bin ich kurzentschlossen in Richtung Osten bis nach Polen gefahren.
Hier der alten Grenzübergang BRD-DDR in Marienborn bei Helmstedt. Früher stets eine angstvolle Kulisse auf dem Weg nach Berlin, heute eine Gedenkstätte.


Stettin und Danzig sind einen Besuch wert, mir war es aber in wenig zu voll und laut dort.


Ich bin dann lieber südlich von Danzig an einen Kanal gefahren und habe einen Freund getroffen.

Anschließend habe ich mir Am Oberländer-Kanal das Schiffshebewerk mit den Rollbergen angeschaut, das Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut wurde und bis heute in Betrieb ist. Das hat mich schwer beeindruckt und möchte allen empfehlen, sich das mal anzuschauen.

Nun bin ich in Goldap, an der Grenze zur russischen Enklave, und werde dort ein paar Tage verbringen, bis ich durch Litauen weiter nach Riga und vielleicht Estland fahren. Dort gibt es weitere Freunde und Bekannte zu treffen.


Ich liebe das Fahrrad und seine Geländefähigkeiten.

Saline in Goldap

So, das war es zunächst mal wieder. Ab jetzt wird es also häufigere und ausführlichere Updates zu meinen Reisen geben. 


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