Ein unsichtbares Wesen

Ein unsichtbares Wesen, durch unsere Dummheit geadelt und von Wissenschaft gekrönt, treibt mich aus der beengten Freiheit meiner Muckelbude in die geräumige Zelle eines Eifeltals.
Die letzte Nacht im Wald, in geräuschvoller Stille einer Eifelnacht. Etwas scharrt, quakt. Der Hühnerbach quengelt nebenan. Über mir ein lächerlich künstlicher Sternenhimmel aus Industriediamanten.
Die knatschenden Fichten machen sich über meine ziellose Wut und den vollen Tank lustig. Im gefrorenen Schlamm einer Pferdekoppel zelebriere ich am Morgen meine Wut über den Verlust meiner angeblichen Freiheit.

Ich trete einer blöden Fichte mit voller Wucht gegen das Schienbein. Sie lässt's klaglos geschehen, hat wahrscheinlich Schuld.


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