Reduktion, 2. Schritt

Das Leben im Keller erlaubt mir den Blick auf's Wesentliche.
Ich habe den Grundriss des Fahrhauses nachempfunden und alle Kisten mit ihrem jeweiligen Inhalt so gefüllt und angeordnet, wie der Kram seinen Platz im Fahrhaus finden soll. Das bringt mal etwas mehr Ordnung ins Gedöns und vor allem in den Kopf.
Die letzten Tage auf der Arbeit sind weniger stressig.
Man erkennt den Fahrersitz, und daneben das Tischchen soll die Beifahrerseite sein.
Dahinter dann die Schiebetür und nachfolgend die rechte Fahrzeugseite mit den Küchenutensilien in der ersten Box und weiter hinten das Heck und die Kisten mit Klamotten, Werkzeugen und Hygieneabteilung für die täglichen Salbungen.
Direkt hinter dem "Fahrersitz" dann noch eine Kiste mit Schuhwerk und Elektronik.
Was man auf dem Foto nicht sieht ist sind die warmen Pullover und Schlechtwetterschutz, die bereits jetzt ihren Platz über den Vordersitzen haben.
Was noch fehlt sind Fotosachen und das Notebook. Einen kleinen Drucker wollte ich auch noch unterbringen, wenn er passt. Kann aber auch zurückbleiben.

Eine Wiegung des Fahrhauses habe ich letzte Woche in völlig leerem Zustand mit vollständig gefülltem Dieseltank und halb gefülltem Wassertank vorgenommen. Das ergaben 2.860Kg. Anschließend habe ich alle diese Kisten, das Fahrrad inklusive seiner Aufhängung und mich selbst gewogen und bin auf 3,3 Tonnen gekommen.
Müsste passen, wenn dann noch der ganze Kaffee dazu kommt, den die Töchter mir aus Vietnam mitgebracht haben. Ach ja, und dann ist auch noch der Kühlschrank zu füllen und ein paar Essensvorräte sollten auch irgendwohin.

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