Chancen
Mich bewegen viele Gedanken.
Mit Rückbesinnung bezeichne ich die glücklichen Momente von Chancen, die sich mir jetzt bieten, um mich selbst zu betrachten. Mich selbst und die Umstände, in denen ich das große Glück habe, meine Tage weiterhin zu erleben. Jeden Morgen begrüße ich voller Dankbarkeit. Was habe ich also:
Musik (Sandy Dillon heute Nacht)
Essen (Dimsum, zur Zeit fein gegart im Bambusdämpfer)
Trinken (Getränkecontainer am Dorfplatz als Begegnungsstätte)
Freundschaft (Hier direkt erlebt und weit dort per Telefon gepflegt, E-mail, immer noch und neuerdings wieder Briefpost)
Meine Töchter. Dem Schöpfer sei Dank! Meine Töchter, die ich alle vier über mein Leben liebe, auch wenn ich ihnen das nicht vermitteln kann. Ich danke euch allen vieren, dass ihr mir mein Fehlen verzeihen mögt und immer da seid, sein werdet! Seid mir vielmehr Schwestern statt Töchter!
Kommunikation. Speziell in meinem Fall: Ich danke für den verordneten sozialen Abstand, den ich als freiwilliger Aspergerischer benötige. Endlich. Diejenigen, die mich etwas kennen, werden das vermutlich bestreiten, die mich näher kennen, bestätigen. Alles nur eine Frage der Strategie, die einer wie ich sich im Laufe seines Alleinlebens anzueignen imstande ist. Taktiken dazu sind vielfältiger Art.
Schreiben ist derer eine.
Das Rheinland war für mich stets eine große Gnade. Hier ist sozialer Kontakt tägliches Brot und die Sperre dessen ein Quatsch. Hier ist Maskenpflicht ein unveräußerliches Recht und Brauchtum. Rheinländisches Maskenrecht also, wird heute als Kinnschutz interpretiert, das im Falle eines Zugriffs durch die Ordnungsmacht flugs hochgezogen wird. Beim Bäcker: Loßens dat Ding ruhisch unge, wenn de Ordner küt, trekkens et wigger huj, un jot is. Oder so ähnlich, kann den Schnack nicht so gut. Als westfälischer Ausländer fühle ich mich hier gut aufgehoben und gelte als geschützte Minderheit.
Eifel? Wer die nicht kennt hat viel verpasst. Ich werde mich zur Eifel später noch gehörig auslassen müssen.
Die alles verzeihende Schöpfung um mich herum. Ich realisiere, dass der Coronawahn mich ja auch zur Winterzeit erwischt haben könnte. Oh Mann, das wäre die vollkommene Katastrophe gewesen. Und weiß ich heute, wie lange ich noch eingesperrt sein werden soll? Siehe Fichte. Falls die andauernde Trockenheit hier den Wald nicht völlig erledigt: Ich werde jeden Baum von hier bis Belgien aus lauter Wut niedertreten!
Mein Fahrrad hat mir einen großartigen Radius für Ausbrüche aus der gefühlten Gefangenschaft ermöglicht. Das E-Bike kann ich notfalls sogar mit dem Solarmodul aufladen und gibt mir ein Gefühl von Unabhängigkeit (siehe oben). Den Unterstützungsmodus schalte ich immer häufiger aus ;). Schnaufen wird besser.
Mit Rückbesinnung bezeichne ich die glücklichen Momente von Chancen, die sich mir jetzt bieten, um mich selbst zu betrachten. Mich selbst und die Umstände, in denen ich das große Glück habe, meine Tage weiterhin zu erleben. Jeden Morgen begrüße ich voller Dankbarkeit. Was habe ich also:
Musik (Sandy Dillon heute Nacht)
Essen (Dimsum, zur Zeit fein gegart im Bambusdämpfer)
Trinken (Getränkecontainer am Dorfplatz als Begegnungsstätte)
Freundschaft (Hier direkt erlebt und weit dort per Telefon gepflegt, E-mail, immer noch und neuerdings wieder Briefpost)
Meine Töchter. Dem Schöpfer sei Dank! Meine Töchter, die ich alle vier über mein Leben liebe, auch wenn ich ihnen das nicht vermitteln kann. Ich danke euch allen vieren, dass ihr mir mein Fehlen verzeihen mögt und immer da seid, sein werdet! Seid mir vielmehr Schwestern statt Töchter!
Kommunikation. Speziell in meinem Fall: Ich danke für den verordneten sozialen Abstand, den ich als freiwilliger Aspergerischer benötige. Endlich. Diejenigen, die mich etwas kennen, werden das vermutlich bestreiten, die mich näher kennen, bestätigen. Alles nur eine Frage der Strategie, die einer wie ich sich im Laufe seines Alleinlebens anzueignen imstande ist. Taktiken dazu sind vielfältiger Art.
Schreiben ist derer eine.
Das Rheinland war für mich stets eine große Gnade. Hier ist sozialer Kontakt tägliches Brot und die Sperre dessen ein Quatsch. Hier ist Maskenpflicht ein unveräußerliches Recht und Brauchtum. Rheinländisches Maskenrecht also, wird heute als Kinnschutz interpretiert, das im Falle eines Zugriffs durch die Ordnungsmacht flugs hochgezogen wird. Beim Bäcker: Loßens dat Ding ruhisch unge, wenn de Ordner küt, trekkens et wigger huj, un jot is. Oder so ähnlich, kann den Schnack nicht so gut. Als westfälischer Ausländer fühle ich mich hier gut aufgehoben und gelte als geschützte Minderheit.
Eifel? Wer die nicht kennt hat viel verpasst. Ich werde mich zur Eifel später noch gehörig auslassen müssen.
Die alles verzeihende Schöpfung um mich herum. Ich realisiere, dass der Coronawahn mich ja auch zur Winterzeit erwischt haben könnte. Oh Mann, das wäre die vollkommene Katastrophe gewesen. Und weiß ich heute, wie lange ich noch eingesperrt sein werden soll? Siehe Fichte. Falls die andauernde Trockenheit hier den Wald nicht völlig erledigt: Ich werde jeden Baum von hier bis Belgien aus lauter Wut niedertreten!
Mein Fahrrad hat mir einen großartigen Radius für Ausbrüche aus der gefühlten Gefangenschaft ermöglicht. Das E-Bike kann ich notfalls sogar mit dem Solarmodul aufladen und gibt mir ein Gefühl von Unabhängigkeit (siehe oben). Den Unterstützungsmodus schalte ich immer häufiger aus ;). Schnaufen wird besser.
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