Corontäne beendet

Meine zwei Wochen der selbstverschriebenen Quarantäne sind lange vorbei und ich bin nach wie vor so gesund wie immer.
Ich vermisse die stille Pferdekoppel. Die liegt nun verlassen im Wald und ich besuche sie gelegentlich mit wehmütigen Gefühlen. Die lieben Pferde stehen jetzt woanders und fressen sich fett bis der Tierarzt kommt.


Auch die schuldige Fichte hat meinen wutvollen Fußtritten am Ende nachgegeben.

Ich lebe nunmehr bei meiner großzügigen und lieben Freundin, die mir eine Unterkunft gewährt hat.


Und seitdem die hiesige Polizei alle Motorradfahrer aus NRW nach dorthin zurück schickt, ist es vor dem Haus und der Strecke zum Nürburgring auch deutlich ruhiger geworden, so dass meine Wehmut zur Pferdekoppel schwindet.

Ich habe lange nicht gewusst, was ich denken soll, und habe mich weder der einen noch der anderen Theorie zugeneigt. Zumal die derzeit verfügbaren Zahlen und fehlende Datenbasis nur weitere Verunsicherung bei mir ausgelöst haben, tendiere ich nun dazu, erst einmal selbst keine Meinung zu haben. Wie sich diese vorgebliche Pandemie verbreitet, bzw. welche Auswirkungen sie auf unser wirtschaftliches, finanzielles und vor allem unser soziales System haben wird, stelle ich ohnehin fest.
Unabhängig von einer möglicherweise stattfindenden Pandemie mit Massensterben etc., oder einer ganz gewöhnlichen Grippeepidemie mit der ohnehin zu erwartenden Sterblichkeitsrate, stelle ich allerdings auch fest, dass die Mächte, die uns umgeben (Trump, Merkel, China, Russland und die Aliens) nun die Corona-Krise und eben diese Massenhysterie, gepaart mit der furchtsamen Unfähigkeit unserer politischen Pappnasen zum Hebelaufsatzpunkt nehmen, um mein Grundrecht auf Freiheit der Bewegung auszuhebeln. Das trifft mich im Zentrum meines Wesens und das macht mich schier wahnsinnig.

Was kommt als nächstes?

Erstens:
Ich werde mir eine Maske besorgen müssen. Die drei Masken, die ich noch bei einem Chinesen in Portugal gekauft hatte, sind längst dahin.

Ohne Maske darf ich ja demnächst nicht mehr einkaufen gehen. Ich suche noch nach einer schicken Idee zur Gestaltung. Nähen fällt mir schwer. Mein heutiger Favorit ist diese hier, bei der ich allerdings bezweifele, ob ich damit durchkomme:


Zweitens:
Ich werde mich "freiwillig" dabei beobachten lassen, wo ich mich gerade aufhalte und mit wem ich Kontakt hatte. Dazu lade ich mir "freiwillig" eine Corona-App auf's Handy, anhand derer ich mich ausweisen kann und eine relativ normale Bewegungsfreiheit erhalte. Handy wegwerfen hilft also nichts. Warum ich dafür allerdings eine App benötige, habe ich nicht begriffen. 
Oder ich erhalte einen entsprechenden Impfausweis.

Drittens:
Ich werde Opfer eines Massentests, bei dem ich mit der jeweiligen Konsequenz markiert werde als:
a) Gesunder (no probs, darf ich bei Instagram posten und habe viele Freunde)
b) Geheilter Coronist (fast so gut wie a)
c) Infiziertes Risiko (Judenstern)

Viertens:
Ich bleibe wo ich bin und hoffe, dass wichtige Schlüsseltechnologien wie die Bier- und Weinherstellung unter den bestmöglichen Schutz gestellt werden, den wir zu bieten haben und saufe mich dahin.

Meine Empfehlung an euch alle:
Bleibt gelassen, stellt eure Handys mal für mindestens 24 Stunden ab und beobachtet die Wirkung, die das hat.

Mein sehnlicher Wunsch:
Dass wir uns baldmöglichst persönlich treffen können. Wahrscheinlichkeit: Noch gering.

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