Die Errettung der Zweieiigen Zwillinge
Die einfachen Lösungen sind mir die liebsten. Ich mag sie, weil sie erstens nix kosten, und ich zweitens was zu frickeln habe.
In der Kühlschranktür geht es oft knapp zu, aber nicht immer kuscheln sich da die Flaschen eng an eng. Nach ihrer Zweckbestimmung genussvoller Entleerung wandern sie in einen anderen Polterkasten, meistens in die Kiste mit der schmutzigen Wäsche. Da machen sie nicht so viel Lärm wenn sie miteinander herumtollen möchten. Die weiterhin zu kühlenden dafür umso mehr, wenn ich in wilder Kurvenhatz durchs Gebirge presche. Da wird dem Bier regelmäßig schlecht und kotzt mir direkt nach dem Öffnen alles voll. Im Eierfach sieht's auch nicht besser aus.

Für diese Art von Herausforderungen mag ich gerne um die Ecke denken. Das hält mich frisch und der Gang ins Geschäft für Ersatzteile, wie in diesem Fall eine teure Flaschenarretierung, ist mir zu langweilig.
Wenn's das Teil (Nr. 5) denn überhaupt noch zu kaufen gäbe.
Die Erleuchtung kam mir beim Durchsuchen der Zweieiigen Zwillinge. Das sind Socken, deren Zwillingsgeschwister von der Waschmaschine gefressen wurden und die dann in einem kleinen Beutel darben. Dort müssen sie oft lange und unter Tränen ausharren. Manchmal kann ich denen helfen und gebe einem traurigen Einzelsocken ein neues Geschwisterchen, das ihm ähnlich sieht. Dann sind zwei von denen wieder froh. Bei vielen ist aber nix zu machen.
Gestern kamen ein paar der hoffnungslosesten Fälle jedoch zu einem völlig neuen Leben als Individualsocke, mit neuem Inhalt und ehrenvollem Daseinszweck. Und das ging so:
Arrangement zukünftiger Zweckgemeinschaft.
Jetzt herrscht Ruhe in still dienender Gemeinschaft.

Für diese Art von Herausforderungen mag ich gerne um die Ecke denken. Das hält mich frisch und der Gang ins Geschäft für Ersatzteile, wie in diesem Fall eine teure Flaschenarretierung, ist mir zu langweilig.
Wenn's das Teil (Nr. 5) denn überhaupt noch zu kaufen gäbe.
Die Erleuchtung kam mir beim Durchsuchen der Zweieiigen Zwillinge. Das sind Socken, deren Zwillingsgeschwister von der Waschmaschine gefressen wurden und die dann in einem kleinen Beutel darben. Dort müssen sie oft lange und unter Tränen ausharren. Manchmal kann ich denen helfen und gebe einem traurigen Einzelsocken ein neues Geschwisterchen, das ihm ähnlich sieht. Dann sind zwei von denen wieder froh. Bei vielen ist aber nix zu machen.
Gestern kamen ein paar der hoffnungslosesten Fälle jedoch zu einem völlig neuen Leben als Individualsocke, mit neuem Inhalt und ehrenvollem Daseinszweck. Und das ging so:
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